Was ist das eigentlich?

Die Baufinanzierung oder auch Immobilienfinanzierung stellt eine Finanzierung für eine Immobilie dar. Sie bildet zusammen mit Eigenkapital und Eigenleistung die finanzielle Grundlage für die Errichtung oder Sanierung von Bauwerken und stellt das sogenannte Fremdkapital dar. Bei Banken wird aufgrund der sehr unterschiedlichen Systematik zwischen einer privaten Baufinanzierung und einer gewerblichen Baufinanzierung unterschieden.

Die private Baufinanzierung ist die Finanzierung einer überwiegend vom Eigentümer für Wohnzwecke genutzten Immobilie (Einfamilienhaus, Eigentumswohnung). Für die private Baufinanzierung können Eigenkapital wie Bank- und Sparguthaben, Wertpapiere oder Eigenleistungen eingebracht werden. Das sogenannte Fremdkapital in Form von Darlehen wird von Kreditinstituten zur Verfügung gestellt. Zusätzliches gefördertes Fremdkapital und Zuschüsse werden über die Kreditinstitute des Bundes und der Länder zur Verfügung gestellt. Dies sind z.B. die KfW-Bank oder die für Hessen zuständige WI-Bank. Weitere Förderprogramme gibt es teilweise auch von Städten und Gemeinden. Auch die staatliche Wohnriester-Förderung kann ein Baustein sein.

Darlehen für die private Baufinanzierung werden durch Banken, Bausparkassen, Landesförderinstitute (z.B. WI-Bank), Versicherungsgesellschaften und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung gestellt.

Es gibt unterschiedliche Darlehensarten in der Baufinanzierung. Das sind z.B. das Annuitätendarlehen, Bauspardarlehen, Festdarlehen, Volltilgerdarlehen, Konstantdarlehen, Wohnriester-Darlehen oder auch das variable Darlehen. Auch der Finanzierungsgrund kann unterschiedliche Gründe in der Baufinanzierung haben. Es kann sich um einen Neubau, Bestandskauf,Modernisierung oder auch eine Verlängerung einer bereits bestehenden Baufinanzierung in Form einer Anschlussfinanzierung, Prolongation oder Forwarddarlehen handeln.

2016-06-14T14:39:07+00:002016/06/14 |

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